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Für die Praxis › Sprache & Gemeinschaft
Veröffentlicht am 25.08.2016  Geschrieben von Petra Baroli y Eckert, Ellen Tsalos-Fürter

Mimikwürfel

Manche drücken Ihre Wut aus, indem sie schreien, andere ziehen sich zurück. Wut ist ein wichtiges Gefühl in der Entwicklung der Kinder. Sie müssen erst lernen, wie sie mit Wut umgehen können.

Materialien:

  • Einen großen Schaumstoffwürfel
  • Sechs Papierkreise, die auf die Würfelflächen passen
  • Kleber
  • Einen Spiegel
 

So geht’s:

Jedes Kind bekommt einen Papierkreis. Darauf malt es ein Gesicht, das zeigen kann, dass man sich geärgert hat oder Streit hatte. Unterstützt die Kinder, indem ihr gemeinsam überlegt: „Welche Gefühle kann man haben, wenn man sich ärgert? Sammelt Gefühle, wie zum Beispiel „enttäuscht“, „wütend“, „traurig“ usw. Sechs der gesammelten Gefülle malen die Kinder als Gesichtsausdruck jeweils auf einen Papierkreis. Die fertigen Gesichter kleben sie schließlich auf je eine Würfelseite. Nun würfeln die Kinder reihum. Das Kind, das gewürfelt hat, darf beschreiben, was das Gesicht ausdrückt, und die gewürfelte Mimik nachahmen. Dann ist das nächste Kind an der Reihe.
 

Tipp:

Die verschiedenen Facetten der Gefühle bei Ärger, Streit oder Enttäuschung und die passende Mimik können Kinder am besten an sich selbst im Spiegel beobachten. Deswegen lohnt es sich, vielleicht vorab ein kleines Mienenspiel im Spiegel zu machen. Der eigene Gesichtsausdruck kann dann als Vorlage für die Zeichnung des Gesichts dienen.
 
Weitere tolle Spiele zum Thema Wut findet ihr im Buch „Weg mit der Wut! 101 Spiele zur Konflikt- und Gefühlsbewältigung".

Foto: ChameloensEye / shutterstock
 

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