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Für die Praxis › Forschen & Entdecken
Veröffentlicht am 13.08.2016  Geschrieben von Redaktion

Murmellabyrinth

Labyrinthe faszinieren Kinder wie Erwachsene. Nahezu jeder hat schon einmal die Erfahrung gemacht, wie schnell man die Orientierung in einem Labyrinth verlieren kann – sei es auf dem Papier oder in einem echten Irrgarten aus Büschen und Hecken.

Ihr braucht:

  • Schuhkarton
  • Trinkhalme
  • Schere
  • Klebeband
  • Murmel
 

So geht's:

  1. Schneide die Trinkhalme in verschiedene Längen.
  2. Klebe die Halme mit Klebeband in den Karton. Überlege dir dabei den Weg, den deine Murmel später durch die Gänge der Trinkhalme nehmen soll.
  3. Kippe den Karton vorsichtig und lass deine Murmel durch das Trinkhalm-Labyrinth rollen.
  4. Forsche weiter: Wie kannst du das Labyrinth verändern, so dass der Weg für die Murmel besonders schwierig ist? Kannst du auch mehrere Wege für deine Murmel durch das Labyrinth finden?
 

Das steckt dahinter:

 
Labyrinthe gehören zu den ältesten symbolischen Zeichen der Menschheit. Seit Jahrtausenden werden sie in Felsen oder Ton geritzt, auf Keramiken gemalt oder in Bodenmosaike eingefügt. Das älteste Labyrinth fand man bei Ausgrabungen des Palastes in Pylos in Griechenland, der vor 3200 Jahren durch einen Brand zerstört wurde. Im ganzen Mittelmeerraum gibt es aber viele Felsritzungen von Labyrinthen, die auch noch älter sein könnten. Mathematiker beschäftigen sich im Bereich der Kombinatorik mit Labyrinthen. Sie interessieren sich beispielsweise für die Anzahl der Möglichkeiten, ein Labyrinth zu durchfahren oder dafür, durch Berechnungen den schnellsten Weg hindurch zu finden.

Weitere tolle Experimentierideen findet ihr auf Stiftung Haus der kleinen Forscher

Foto: BlueOrange / shutterstock
 

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