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Für die Praxis › Sprache & Gemeinschaft
Veröffentlicht am 19.07.2016  Geschrieben von Camille Savage-Kroll

Singen - Unterstützung für den Spracherwerb

„Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen.“ Yehudi Menuhin (1999)
In letzter Zeit erlebt das Singen im deutschsprachigen Raum eine wahre Renaissance. Die Beschäftigung
allgemein mit Musik und mit dem Ur-Instrument der Menschheit – der Stimme – ist an sich eine wertvolle und persönlichkeitsbildende Tätigkeit. Singen macht nicht nur glücklich, sondern wirkt entwicklungs- und gesundheitsfördernd. Außerdem belegen Studien, dass eine gesunde Stimme stark mit einem guten psychischen Gesundheitszustand korrespondiert. Wir nehmen wieder bewusst wahr, welche Bedeutung die menschliche Stimme für uns hat: Sie ist Identität, Kommunikation und Emotion. Für Kinder ist zudem ein gesunder Umgang mit der Singstimme gleichzeitig eine große Unterstützung bei der Sprachentwicklung. In diesem Zusammenhang sind zwei Aspekte des Singens mit Kindern von grundlegender Bedeutung:

Die Stimme der Lehrperson

Einer der wichtigsten Lernwege des Kindes ist die Nachahmung. Wenn Kinder andere Stimmen imitieren,      ahmen sie nicht nur Tonhöhe und Lautstärke, sondern auch die Klangqualität nach. Dies spricht für die Notwendigkeit, dass die Lehrperson mit einer klaren, freien Kopfstimme im Unterricht agieren kann. Lehrpersonen haben, durch ihre Unterrichtstätigkeiten, mit einer hohen Belastung ihrer Sing- und Sprechstimme umzugehen. Als positiver Effekt lässt sich beobachten, dass durch eine gute Stimmpflege Probleme fast immer verbessert und ihnen sogar vorgebeugt werden können. Es gilt darauf zu achten, dass das Stimmorgan langsam aufgewärmt wird um es bestens für die weiteren Aufgaben vorzubereiten.

Der Erfolg dieser und anderer Stimmbildungsübungen hängt unmittelbar von der Regelmäßigkeit und Konsequenz ab, mit der sie durchgeführt werden. Auch ein nur fünfminütiges Warm-up am Morgen macht sich für die Stimme bemerkbar. Aus der Praxis heraus empfiehlt es sich, Stimmbildungsübungen (samt Bewegungen) spielerisch in jede Unterrichtsstunde, möglichst zu Beginn, zu integrieren, denn der gesundheitsfördernde Effekt kommt somit sowohl den Kindern als auch der Lehrperson zugute. Weiterhin kann diese Art des musikalischen Miteinanders die symbiotische Beziehung zwischen der Lehrperson und den Kindern verstärken. So kann ein experimentoffenes Lernklima entstehen, in dem ständig von- und miteinander gelernt wird.

Unterrichtskontexte als angstfreie Zonen

Dass die Elementare Musikpraxis einen geschützten Raum frei von Angst und Urteilen bieten sollte, gilt gleichermaßen für die Lehrperson wie auch für die Kinder. Kinder merken sofort, wenn sich eine Lehrperson selbst nicht traut, die Stimme kreativ und experimentell einzusetzen. Deshalb ist es absolute Voraussetzung für den Unterricht mit Kindern, dass die Lehrperson selbst mit ihrer Stimme gut vertraut ist, diese gesund hält und keine Scheu hat, sie auch ganz verrückt, spielerisch und vielfältig einzusetzen. Nur so entsteht ein sicherer Rahmen, in dem die Kinder die Freiheit spüren, die vielfältigen Möglichkeiten ihrer Stimme ohne Hemmungen kennenzulernen. Eine Atmosphäre entstehen zu lassen, in der Kinder von Ängsten vor Fehlern befreit sind, funktioniert in erster Linie über gute Vorbilder. Zusätzlich gibt es eine Menge „Tricks“, die eingesetzt werden können, um den Fokus vom Kind selbst als Klangproduzent abzulenken. Wer sich als Lehrperson nicht traut mit der eigenen Stimme vielfältig zu arbeiten oder die Vermutung hat Stimmprobleme zu haben, sollte umgehend professionelle Hilfe suchen, denn heutzutage sind die Verbesserungschancen durch exzellente diagnostische Technologie und Therapiemöglichkeiten sowie Stimmbildungsangebote enorm.

Entwicklung der Kinderstimme

Kinder werden mit einem sehr großen Stimmumfang geboren. Im Laufe der Zeit lernen sie ihre
Stimme zu kontrollieren und zu steuern. Die Stimmlage von Kleinkindern kann sehr unterschiedlich
ausfallen: Manche können recht hoch singen und andere singen eher in einer tieferen, kindlichen
Sprechlage. Dabei spielen sowohl die physiologische Anlage der Kinderstimme als auch die Imitation
des stimmlichen Umfelds eine Rolle.

Bis Kinder drei Jahre alt sind, ist das Hören gesprochener und gesungener Klänge die fundamentalste Voraussetzung, damit sie selber Laute und Klänge von sich geben. Es ist erstaunlich, wie gut Kinder schon im Mutterleib – besonders in den letzten drei Schwangerschaftsmonaten – hören können. Sie hören quasi alles, nur etwas gedämpft. Wenn die Mutter (und der Vater!) in der Zeit vor der Geburt viel singt und spielerisch mit der Stimme umgeht, hat dies eine positive und nachhaltige Wirkung auf die Hör- und Stimmentwicklung des Kindes und trägt zu einer guten Bindung zwischen Eltern und Kind bei.

Wie sieht die stimmliche Entwicklung nach der Geburt aus? Zwischen der „Sing-“ und „Sprechstimme“ ist in diesem Alter nicht zu unterscheiden. Die Phasen der kindlichen Stimmentwicklung zwischen null und drei Jahren nach Mechthild Papousek (1996) sind wie folgt:
  1. Die Phonationsphase – lallen, glucksen, schnarren und schmatzen (Geburt – einen Monat)
  2. „Melodische“ Modulation und primitive Artikulation beim Gurren (zwei bis drei Monate)
  3. Vokalexploration und -spiel (vier bis sechs Monate)
  4. Brabbeln (mit vielen Wiederholungen) (sieben bis elf Monate)
  5. Variiertes Brabbeln und erste Wörter ( neun bis 19 Monate)
    In Gurren- und Brabbelphasen gibt es viel Variation in Vokalqualität, Tonhöhe und Lautstärke.
    Die Impulse für unterschiedliche Klänge kommen von dem, was die Babys hören – sie ahmen
    nicht nur Laute, sondern auch die Sprachmelodie nach.
  6. Ein-Wortphasen (12 bis 18 Monate)
  7. Zwei- bis Dreiwortphase (Kinder haben ein Vokabular von ca. 50 Wörtern bis zum Alter von
    zwei Jahren.)
  8. Satzphase (Mit drei Jahren oder früher können Kinder in ganzen Sätzen sprechen und haben ein Vokabular von mehr als 1000 Wörtern.)

Die stimmliche Entwicklung zwischen drei und acht Jahren kann je nach Situation sehr unterschiedlich ausfallen (Jungen benötigen oft etwas mehr Zeit als Mädchen um die Entwicklungsmeilensteine zu erreichen). Folgende Werte sind Durchschnittswerte:

Drei Jahre:
In diesem Alter fangen Kinder an immer wiederkehrende rhythmische und melodische Patterns in ihre spontan gesungenen Lieder zu integrieren. Sie können außerdem einfache Kinderreime und -lieder reproduzieren, inklusive einfacher assoziativer Bewegungen.

Vier bis fünf Jahre:
Kinder entdecken die unterschiedlichen Gebrauchsmöglichkeiten ihrer Sprech- und Singstimme. Sie variieren die Qualität ihres Singens zwischen leicht und luftig bis hin zu Spielplatzgeschrei-Lautstärke bei lebendigeren Liedern. Ihre spontan gesungenen Lieder können einen Umfang von über zwei Oktaven haben, wobei der Umfang, in dem sie intonationssicher singen können, über ca. fünf Töne verfügt.

Studien belegen immer wieder: Um gesundes, präzises und musikalisches Singen von Tönen, Rhythmen und Texten zu ermöglichen, muss dies Teil einer sehr reichen musikalischen Erfahrung sein, die über eine lange Zeitperiode stattfindet. Das Prinzip der Intermedialität in der Elementaren Musikpädagogik spielt hier eine wichtige Rolle, denn es wird nicht „nur“ gesungen, sondern Singen findet stets in einem gesamten musikalischen Kontext statt, der eng mit Hören, Bewegen, Sprechen, Instrumentalspiel sowie anderen Gestaltungsformen verknüpft ist.

Singen mit unterschiedlichen Zielgruppen der Elementaren Musikpraxis

Für alle Altersgruppen ist es von großer Bedeutung, eine breite Palette an Liedern anzubieten, die das Gehör prägen und die Türen zu anderen Kulturen öffnen. Lieder in anderen Sprachen sowie diversen Tonalitäten und Metren sind nicht nur im Kontext der Globalisierung wichtig, sondern ermöglichen – auch bei den ganz Kleinen – ein differenziertes Hören, um in späteren Jahren entsprechend zu musizieren.

In Eltern-Kind-Musikkursen ist eines der zentralen Ziele, dass Eltern nicht nur einmal in der Woche im Kurs mit ihren Kindern singen, sondern dass das Singen zum Teil des selbstverständlichen Alltags wird. Singen als eine wichtige Kommunikationsform zwischen Eltern und Kindern kann, wenn dies als authentische und liebevolle Interaktion stattfindet, im Wesentlichen dazu beitragen die Eltern-Kind-Beziehung zu intensivieren und zu stärken. Eltern soll Mut gemacht werden, ihre eigene Stimme spielerisch kennenzulernen. Dazu gehört auch das Singen in einer kindgerechten Lage. Dies ist oft ein schwieriges Thema, aber es gibt gute Übungen um diese Lage zu finden, denn alle Menschen können hoch singen!

Hier eine Übung zum Singen in der Kinderstimmlage nach Trüün: „Wenn Sie laut und herzhaft gähnen, befindet sich Ihre Stimme genau in der Lage, die zum Singen mit Kindern geeignet ist. Sie können genauso gut einen Indianerruf anstimmen oder eine amerikanische Polizeisirene imitieren. Auch dabei befinden Sie sich mühelos in der hohen Lage. Bleiben Sie bei den Tönen der Polizeisirene und sagen Sie den Namen Ihres Kindes mit langgezogenen Vokalen: Liii-saaa. Und schon singen Sie.“

Außerdem benötigen Eltern ein breites Repertoire an Liedern, die sie in ihren Alltag integrieren können, z. B. Wiegenlieder, Spiellieder und Lieder, die die täglichen Rituale begleiten: Zähneputzen, Baden, Essen, Anziehen usw. Sehr schön ist es auch, wenn Eltern den Mut haben, kurze Lieder mit ihren Kindern und für sie zu erfinden!

Auch das musikalische Brabbeln auf neutralen Silben, eine Art des Improvisierens, kann eine wichtige Art der musikalischen Kommunikation zwischen Eltern und Kindern bilden. Wichtig dabei ist es, die spontanen Impulse, die von den Kindern kommen, wahrzunehmen und aufzugreifen. Enorm wichtig beim Singen mit drei bis sechsjährigen Kindern ist die Förderung einer gesunden Kopfstimme. Geeignet sind Lieder, die mit der Sprache spielerisch umgehen, wie Nonsens-Lieder oder Lieder, die in eine Geschichte eingebunden sind, da Kinder in diesem Alter eine ausgeprägte Fantasie haben. Hier können auch Lieder eingesetzt werden, die mit Gesten, Bewegung und Tanz gekoppelt sind, um das Kind ganzheitlich zu fördern. Auch dabei soll ein improvisatorischer Umgang mit der Stimme nicht fehlen. Beispielsweise können Nonsens-Lieder von den Kindern über ein von der Lehrperson vorgesungenes Ostinato improvisiert werden.

Methodische Möglichkeiten zur Liedeinführung

Nicht immer von vorne beginnen:
Es kann manchmal strategisch sinnvoll sein, mit einem anspruchsvollen Teil des Liedes zu beginnen (schwerer Rhythmus, größere Intervallsprünge usw.), danach fällt den Kindern alles andere leichter. Alternativ kann mit einem Teil des Liedes begonnen werden, der stimmtechnisch günstig liegt, zum Beispiel mit Rufterzen oder einer Stelle, an der die Melodie von oben nach unten geht (dies ermöglicht das leichte „Mitbringen“ der Kopfstimme in die mittlere Lage).

Einstimmen und Aufwärmen:
Besonders im Kindergartenalter sollten so oft wie möglich Stimmbildungsübungen
in Geschichten integriert werden, die zum Inhalt des Liedes passen. Dies schafft gleichzeitig sowohl einen stimmungsvollen Einstieg in das Thema als auch ein fundiertes Aufwärmen der Stimme zur Vorbereitung auf komplexere musikalische Bausteine.

Variierte Wiederholungen:
Kinder müssen ein Lied etliche Male hören, bevor sie mitsingen
können (je jünger, desto öfter). Hier einige Möglichkeiten, um spielerisch mit einem Lied zu arbeiten,
ohne dass es zwangsläufig „geübt“ werden muss:
  • Den Kindern erst nur einen kleinen Teil des Liedes beibringen (z. B. den Refrain), dann das ganze Lied singen, die Kinder singen mit, wenn der Teil, den sie kennen, kommt.
  • Vorsingen und Gesten/Bewegungen dazu machen: Über die Bedeutung des Textes und der Bewegungen mit den Kindern sprechen. Die Lehrperson singt das Lied mit Bewegungen und die Kinder machen nur die Bewegungen mit.
  • Lücken-Text: Die Lehrperson singt und lässt ab und zu ein Wort weg, das von den Kindern gesungen wird.
  • Der Text kann durch Vor- und Nachsprechen gefestigt werden.
  • Das Lied wird nur im Kopf gesungen (Trainieren des inneren Gehörs), nur die Gesten/Bewegungen werden von allen ausgeführt.
  • Das Lied wird von allen gesungen und gleichzeitig mit Gesten begleitet.
  • Die Kinder überlegen eine „Performance-Reihenfolge“ und singen das Lied im Stehen (und mit Gesten), z. B. einmal leise (mit kleinen, feinen Bewegungen), einmal laut (große Bewegungen), einmal normal.
  • Mit älteren Kindern kann ein bekanntes Lied gemeinsam gesungen werden, wobei jedes Kind sein persönliches Tempo auswählt. Es entstehen Clusterklänge, die nach und nach aufgelöst werden.

Vor- und Nachsingen ist eine der wichtigsten Methoden für das Singen mit Kindern, da sie das
Gehör trainiert. Erst in kurzen, dann in längeren Phrasen wird ein Lied angeeignet. Diese Methode
bietet die Chance, bestimmte Stellen bei Bedarf öfter zu wiederholen. Sehr wichtig ist, dass die Lehrperson
durch klare Gesten deutlich macht, wer wann singt, und dass jeder Einsatz mit dem Atem
begleitet wird.

Tipps und Anregungen aus der Praxis für die Praxis

Ausdrucksvoll singen:
Um alle Facetten der Stimme auszuschöpfen, ist es wichtig, so banal es klingen mag, immer ausdrucksvoll zu singen. Besonders beim Singen mit Kindern muss darauf geachtet werden, dass dies nie einen Übe-Charakter hat, sondern dass sich das Musikalische und Textliche stets im Vordergrund befindet. Dies bedeutet nicht, beim Singen dramatisch zu übertreiben, aber die Klangfarbe und die Dynamik der Stimme sollten an den Liedtext angepasst werden.

Stimme vs. Klavier:
Kinder können viel leichter Töne von der menschlichen Stimme ableiten als von einem Klavier oder anderen Instrumenten. Begleitinstrumente sollten, bis ein Lied sicher etabliert ist, mit Vorsicht eingesetzt werden. Außerdem müssen Kinder Zeit bekommen, ihre eigene Stimme zu hören.

Solo singen lassen – aber spielerisch!
Kinder sollten Möglichkeiten bekommen alleine zu singen. Dies ist nicht nur zu Evaluationszwecken nützlich, sondern bietet den Kindern die Chance, sich selbst zu hören und beim Singen selbstbewusster zu werden. Allerdings haben am Anfang viele Kinder Hemmungen, dies zu tun. Dem entgegenzuwirken, kann die Lehrperson die Kinder erst in kleinen Gruppen singen lassen und dann auf eine spielerische Art allein singen lassen, z. B.: Ein Kind sitzt in der Mitte des Kreises mit geschlossenen Augen. Die Lehrperson läuft um den Kreis und tippt einem Kind, das singen soll, auf die Schulter. Das Kind, das in der Mitte sitzt, muss raten, welches Kind singt. Dies lenkt die Aufmerksamkeit auf das Kind, das in der Mitte sitzt, statt auf das Kind, welches solistisch singt. Wenn Solo-Singen eine gewohnte Aktivität ist, haben die Kinder keine Scheu, dies zu tun.

Kopfhörer:
Wenn es den Kindern schwer fällt, zwischen ihrer Sprech- und Singstimme zu unterscheiden,
können sie „Kopfhörer“ mit den Händen auf die Ohren setzen. Unterschiedliche Varianten können ausprobiert werden: Was passiert, wenn die Hände vor den Ohren sind und die Handflächen nach hinten zeigen? Was passiert, wenn die Hände hinter den Ohren sind und die Handflächen nach vorne zeigen? Bei Kindern, die – oft unbewusst – in der Sprechlage brüllen, damit sie sich selbst hören, löst sich oft das „Brummer-Problem“ von allein.

Persönliche Liedersammlungen:
Um das Singen zu Hause oder außerhalb des Unterrichts zu fördern, können die Kinder ihr eigenes Liederbuch erstellen. Dies könnten für ältere Kinder Noten oder Texte sein, für jüngere Kinder können es Bilder sein, die zur Erinnerung an das Lied beitragen.

„Call and Response“-Lieder bieten gute Chancen, ohne viel Vorbereitung in ein Lied hineinzukommen. Solche Lieder haben einen Teil (Refrain), der immer wiederholt wird (den können die Kinder singen), und die anderen Teile werden von der Lehrkraft gesungen.



timpano. Elementare Musikpraxis in Themenkreisen für Kinder von 0 bis 10. Hrsg. von Michael Dartsch, Camille Savage-Kroll, Kitty Schmidt, Marianne Steffen-Wittek, Barbara Stiller und Corinna Vogel. Bosse Verlag 2016.
 
Weitere Informationen auf: www.timpano.de

Foto: c. / shutterstock

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