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Veröffentlicht am 14.05.2016  Geschrieben von Melanie Fehring

Balsam für Körper und Ohren

Ihr habt in erster Linie das Wohl der Kinder im Blick. Dabei kommt ihr manchmal zu kurz. Die zwei Übungen zeigen euch, wie ihr euch und euren Kollegen etwas gutes tut.

Hilfe bieten

Schon gewusst?
Hilfsangebote und Unterstützung zu bekommen, signalisiert uns Interesse an unserer Person. Es macht uns zufrieden, weil wir gesehen und wahrgenommen werden. Doch auch Hilfe zu geben, kann positiv auf uns wirken, da wir uns gebraucht und wichtig fühlen.

So geht’s
Jedes Teammitglied stellt sich eine wichtige Aufgabe. Aufmerksam schaut jeder nach seinen Kolleginnen, ob sie etwa Hilfe oder auch eine Gefälligkeit gebrauchen könnten. Am Ende des Arbeitstages sollte jeder dreimal eine gute Tat an anderen geleistet haben. Mögliche Taten sind beispielsweise: beim Aufräumen helfen, einen gekochten Tee bringen, Vorbereitungen oder Aufgaben abnehmen oder etwas holen und bringen, was die Kollegin gerade braucht.

Variationen
Ihr könnt den Tag der guten Taten auch etwas ausdehnen: Schreibt alle Namen der Kolleginnen auf einen Zettel. Jeder zieht jetzt einen Namen und verwöhnt die betreffende Person eine Woche lang. Zum Ende der Woche wird geraten: Wer hat wen verwöhnt? Oder ihr erweitert an den folgenden Tagen den Personenkreis: An jeweils einem Tag werden entweder Kinder, Eltern, die Köchin oder auch der Hausmeister verwöhnt.
 
 

Balsam für Körper – und Ohren

Schon gewusst?
Die Lautstärke von vielen sprechenden und spielenden Kindern empfinden unsere Ohren in vielen Situationen als belastend. In geschlossenen Räumen sind diese gesammelten Geräusche intensiver. Ihr könnt eure Ohren aber zwischendurch auch mal entlasten, wenn ihr regelmäßig mit den Kindern nach draußen geht – in den Garten, in naheliegende Parkanlagen oder Waldstücke…

So geht’s
Geht spontan und häufig mit den Kindern spazieren. Nachdem ihr die Kinder alle noch einmal zur Toilette geschickt habt, zieht sich alle wettergerecht mit bequemem Schuhwerk an und erkunden die Umgebung der Einrichtung. Geht bei Regen, Wind, Schnee oder Sonnenschein mal rechts, mal links oder mal geradeaus aus der Einrichtung hinaus, und entdeckt Baustellen, besondere Fahrzeuge Pfützen, Schneehaufen, wachsende Blumen in Vorgärten oder Regenbögen.

Tipp
Informiert die Eltern über Ihre regelmäßigen Aktivitäten im natürlichen Umfeld, und stattet gemeinsam die Garderoben mit Gummistiefeln, Mützen, Matschanzügen, Sonnencreme und Co. aus.

Variationen
Beginnt den Tag mit einem kurzen Spaziergang in den frühen Morgenstunden nach der Ankunft aller Kinder. Im Morgenkreis sind viele Kinder dann ruhiger und konzentrierter. Auch kleine Ausflüge mit dem Linienbus zu Waldstücken oder attraktiven Spielplätzen können entspannende Momente bieten. Im Wald oder auf dem Spielplatz angekommen, nehmt euch Zeit zum Durchatmen und genießen die Natur.

Foto:oliveromg / shutterstock

Mehr Ideen zum Motivieren, Entspannen und Kraftschöpfen findet ihr in der Stress-weg-Box für Erzieherinnen.

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