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Für die Praxis › Gesundheit & Ernährung
Veröffentlicht am 18.03.2016  Geschrieben von Redaktion

Radieschen-Zweierlei

"Wir rufen laut: Winter ade!, gehn ohne Schal und Mütze. Wir pfeifen und Erkältungstee – und springen in die Pfütze." Endlich kommt der Frühling. Und für die ersten Radieschen aus dem Garten gibt es hier ein tolles Rezept für einen Radieschen-Dipp.

Frühling

 
Der Kirschbaum blüht am Straßenrand,
der Kuckuck schickt uns Grüße.
Irma verkauft an ihrem Stand
Das erste Frischgemüse.
 
Die Amsel singt, Lene fährt Rad,
der Spargel wächst und sprießt.
Bald gibt es jungen Blattspinat,
Heuschnupfen hat, wer niest.
 
Es schießen Giersch und Löwenzahn
und grüner Lauch und Dill.
Schon früh gedeiht der Majoran
im Topf und im April!
 
Wir rufen laut: Winter ade!,
gehn ohne Schal und Mütze.
Wir pfeifen und Erkältungstee –
und springen in die Pfütze.
 
Im Frühling gibt es  manchmal so viele Radieschen im Garten, dass sie ganz Wimmlingen damit versorgen könnte. Darum gibt es einen Radieschen-Dipp mit Pellkartoffeln.
 
Ihr braucht für vier Personen:
2 Bund Radieschen
2-3 Frühlingszwiebeln
2 EL Butter
Salz, Pfeffer
200 g Schmand
 
Die Radieschen zusammen mit dem Grün gründlich waschen. Das Grün abschneiden und grob hacken. Die Knollen bleiben für den Dipp liegen. Für die Suppe die Frühlingszwiebeln waschen, die Wurzeln und welken Blattenden entfernen und die Zwiebeln samt Grün in dünne Ringe schneiden.
Butter im Topf langsam erhitzen und die Zwiebeln kurz andünsten. Dann die Radieschenblätter zugeben und kurz weiterdünsten. 250 ml Wasser, Salz und Pfeffer zugeben, den Deckel auflegen und bei kleiner Hitze die Blätter etwa 10 Minuten dünsten, bis sie weich sind.
Anschließend alles mit dem Pürierstab /das macht ein Erwachsener!) fein pürieren. Mit Wasser zur Suppe verdünnen und mit Salz, Pfeffer und 2 EL Schmand abschmecken. Fertig ist die Suppe.
Die Wurzeln abschneiden und die Radieschen im Blitzhacker nach und nach pürieren. Das Püree in einem Sieb abtropfen lassen (Saft trinken – ist supergesund!) und mit dem übrigen Schmand verrühren, salzen und pfeffern. Der Radieschen-Dipp schmeckt toll zu Pellkartoffeln!
 
Radieschen säen
Im Garten oder in einem größeren Balkonkasten kann man Radieschen ganz einfach selber ziehen. Die Erde fein hacken und eine Rille ziehen. Im Abstand von einer Handbreite ein Samenkorn in die Rille legen. Mit einem Wassersprüher ein bisschen anfeuchten. Mit Erde bedecken und gut angießen, bis die Erde feucht ist. Jeden Tag gießen, bis du die ersten Blättchen siehst. Wenn die Radieschen zu eng stehen, musst du ein paar herausziehen, damit die anderen wirklich wachsen können. Du siehst, wenn die Radieschen erntereif sind. Je länger sie stehen, desto schärfer werden sie. Dann werden sie manchmal auch innen pappig. Warte deshalb nicht zu lange. Am besten, du säst nicht alle Samen gleichzeitig, sonst sind alle Radieschen auf einmal reif und du musst jeden Tag Radieschensuppe essen!


Viele weitere Rezepte findet ihr im großen Wimmel-Kochbuch.

Foto: dotshock / shutterstock

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