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Für die Praxis › Kita digital
Veröffentlicht am 11.11.2016  Geschrieben von Redaktion

Kinderseiten im Netz

Kinder surfen gern im Netz, um zu spielen, aber auch, um kreativ zu sein. Doch nicht jede Website ist bereits für Kinder geeignet. Eine gute Kinderseite sollte verständlich und werbefrei sein. Das sind die zehn wichtigsten Punkte, die die Schau-Hin- Redaktion zusammengestellt hat.
 

Zugang

1. Eine gute Kinderseite ist frei zugänglich und setzt keine Anmeldung oder Mitgliedschaft voraus.

Struktur/Gestaltung

2. Eine gute Kinderseite ist freundlich und übersichtlich gestaltet. Sie verfügt über eine verständliche, lebendige und bildhafte Sprache und lässt sich leicht navigieren.

Inhalte

3. Eine gute Kinderseite macht Spaß und neugierig. Die Inhalte vermitteln spielerisch Wissen und fördern die Medienkompetenz. Dazu zählen das Navigieren und das Erkennen von Chancen und Risiken beim Surfen, E-Mail schreiben und Chatten.

Datenschutz

4. Eine gute Kinderseite fragt keine persönlichen Daten ab. Darüber hinaus warnt sie die Kinder davor, dies leichtfertig zu tun. Im Ausnahmefall erklärt die Seite, warum eine Abfrage notwendig ist.

Werbung

5. Eine gute Kinderseite enthält weder Pop-up-Anzeigen noch eine andere Art der Werbung.

Ist doch Werbung auf der Seite geschaltet, ist sie klar vom redaktionellen Inhalt getrennt, enthält keine Inhalte, die die Entwicklung eines Kindes beeinträchtigen könnte, keine direkte Kaufaufforderung und lenkt nicht vom redaktionellen Inhalt der Seite ab. Die Kinder werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um eine Anzeige handelt.

6. Eine gute Kinderseite enthält keinen Shop. Ist doch ein Shop vorhanden, gelten folgende Mindestanforderungen: der Shop ist klar vom redaktionellen Teil getrennt. Beim Klick auf den "Shop" öffnet sich eine Zwischenseite, die darauf hinweist, dass Kinder den Shop-Bereich betreten und nur über ein Taschengeldkonto einkaufen können, das Eltern oder andere Erwachsene für sie eingerichtet haben.

Jugendschutz

7. Eine gute Kinderseite hält die Bestimmungen des Jugendschutzes ein. Dies erklärt sie mit einem Hinweis. Außerdem informiert sie Eltern über den Jugendmedienschutz und über das Thema Gefahren und Chancen im Internet oder sie verlinkt zu Seiten mit entsprechenden Inhalten.

8. Eine gute Kinderseite weist bei Verlinkungen auf das Verlassen der eigenen Seite hin. Dies geschieht zum Beispiel auf einer Zwischenseite. Außerdem kontrolliert sie Verlinkungen regelmäßig auf Erreichbarkeit und Inhalt. Die verlinkten Seiten entsprechen ebenfalls den hier aufgeführten Kriterien.

Moderation/Urheber

9. Eine gute Kinderseite antwortet Kindern zeitnah auf Fragen.

10. Eine gute Kinderseite nennt Herausgeber und alle Quellen. Es existieren ein Impressum mit den üblichen Angaben und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. Außerdem informiert die Seite über ihre Ziele.

Viele weitere nützliche Tipps für Sicherheit im Netz finden Sie HIER.

Foto: Schau Hin



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